„Ich glaube daran, dass jeder Mensch, der wirklich will, seinen inneren Meister erwecken und leben kann.“

Du möchtest mehr über mich erfahren? Von Herzen gerne.

Ich könnte es kurz machen und sagen: Ich bin Christian Holzhausen. Unternehmer, Coach, Persönlichkeitstrainer, Mentor, Podcaster, Netzwerker. Viel mehr noch: Ich bin Ehemann, Vater, Sohn, Bruder, Freund. Doch in erster Linie bin ich genau wie Du: Mensch. Mit allen Schwächen und Stärken. Mit aller Vollkommenheit und allen Fehlern. Mit aller unperfekten Perfektheit und perfekten Unperfektheit.

Da mich schon viele Erfahrungen zu dem gemacht haben, der ich heute bin habe ich Dir hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

  • Freiheit ist einer meiner wichtigsten Werte. Ich habe als Kind und Jugendlicher erlebt, dass ich trotz idyllischem Leben im Freien, das Gefühl von unfreiheit zu hatte.
  • Demut ist ein weiterer wichtiger Wert, weil ich durch familiäre Schicksalsschläge über 15 Jahre gelernt habe, dem Leben demütig gegenüber zu treten.
  • Zudem habe ich durch den frühen Tod meiner Mama gelernt: Leben kann nur einmal gelebt werden und ist manchmal viel zu schnell zu Ende.
  • Perfektionismus hat einen langen Weg meines beruflichen bzw. geschäftlichen Lebens geprägt und mich an den Rand des mental aushaltbaren gedrängt.
  • Ein Telefonanruf eines langjährigen, zufriedenen Kunden hat mich fast verzweifeln lassen, mir die Tränen in die Augen getrieben und mir gezeigt: Ich muss etwas verändern, wenn ich Leben will.
  • Daraufhin ging ich auf die Reise in meinem Prozess der Persönlichkeitsentwicklung: Das Leben meistern.
  • Veränderung ist ein Prozess. Ich durfte Thema um Thema anschauen und transformieren. Im Bild der Banane heißt das: Die Segmente der Pelle und die Fäden abziehen, um an den Kern zu kommen.
  • Selbst nach bald 9 Jahren sind nicht alle Segmente der Pelle und Fäden vom Kern entfernt, denn ich bin auch nur ein Mensch.

Die Essenz daraus: Ich habe irgendwann im Laufe meiner Entwicklung die Entscheidung getroffen, dass ich nicht einfach weiter zuschauen kann. Zuschauen, wenn Menschen innerlich unter Druck stehen. Wenn Menschen sich unglücklich in Leistungserfüllung flüchten, nur weil sie sich jeden Tag vormachen, dass Leben einfach so ist. Wenn Menschen Familie, Freunde und noch mehr sich selbst vernachlässigen, was irgendwann zwangsläufig zur roten Karte führt.

Ich glaube ganz fest daran, dass jeder Mensch, der wirklich will, seinen inneren Meister erwecken und leben kann.

Du lebst Dein Leben nur dieses eine Mal. Also hör endlich auf zu warten und mach den ersten Schritt. 

Willst Du mehr wissen? Hier liest Du die ganze Geschichte!

Wenn Du eine Idee davon gewinnen willst, über wen Du Dich grade informierst, dann ist es vielleicht ganz gut, wenn ich Dir ein paar Geschichten über mich erzähle.

Zwei wichtige Werte, die mich ausmachen.

Einer meiner wichtigen Werte ist Freiheit. Und der Grund, warum mir Freiheit so wichtig ist, reicht weit in meine Vergangenheit zurück. Ich bin in einem kleinen Dorf groß geworden. Mitten im Nichts. Nur Felder, Wald und Wiesen. Vielleicht denkst Du jetzt, dass ich da gelernt habe, wie sich Freiheit anfühlt. Im Gegenteil. Da habe ich gelernt, wie sich Unfreiheit anfühlt. Denn ja: Ich konnte jederzeit in der Natur sein – doch ich war als Kind alleine. Ich konnte nicht einfach so mal zu einem Freund gehen. Denn dazu hätte ich in den nächsten Ort – mehrere Kilometer entfernt gebracht werden müssen. Ich war eingesperrt im Freien. Aber nicht in Freiheit. Denn um die musste ich immer wieder kämpfen.

Demut ist ein weiterer wichtiger Wert in meinem Leben. Demut dem Leben gegenüber habe ich gelernt, als ich und meine Familie über einen Zeitraum von ca. 15 Jahren immer wieder von Schicksalsschlägen eingeholt wurden: Meine Mama wurde vom Universum immer wieder mit schweren Erkrankungen auf die Probe gestellt und eingeladen, etwas in ihrem Leben zu ändern. Sie nahm die Einladung nie an. Am Ende war es die 5. oder 6. Erkrankung – eine Leukämie – die sie bereits mit 55 Jahren hat von uns gehen lassen. Ich war also in regelmäßigen Abständen mit dem Tod konfrontiert und lernte dadurch stark zu sein, um für die Familie zu funktionieren.

Aus heutiger Sicht hat mich die Geschichte meiner Mama zwei Sachen gelehrt. Die eine ist: Wir haben nur dieses eine Leben. Und es gilt, dieses Leben mit Leben zu füllen, so viel wie wir können. Denn warum sonst sind wir am Leben?

Unperfekt perfekt und perfekt unperfekt

Die andere Sache, die mich diese Geschichte gelehrt hat, hatte und hat einen noch viel größeren Einfluss auf mein gesamtes Leben. Meine Mama war ein kreativer Kopf. Sie liebte es Kleidung zu nähen. Sie verbrachte nächtelang in ihrem Nähzimmer und bekam ein Funkeln in den Augen, wenn Sie davon erzählt. Und obwohl sie solch eine große Leidenschaft an dieser Tätigkeit hatte: Als das Universum ihr die Einladung zur Veränderung schickte und eine realistische Option auf dem Tisch lag, die Leidenschaft zu verwirklichen, war sie so in der Überzeugung gefangen, nicht zu genügen, dass sie in ihrem ungeliebten Job blieb, der sie immer kränker machte. Ihr Perfektionismus war ihr zum Verhängnis geworden.

Und genau dieser Perfektionismus – das Gefühl nicht zu genügen – dieser innere Druck – das ist etwas, was ich aus Liebe zu meiner Mama von ihr übernommen habe. Beruflich war ich immer gut. In meiner Selbstständigkeit – einer Werbeagentur ab dem Jahr 2001 – gab es nahezu ausschließlich zufriedene Kunden. Ich investierte viele Stunden – weit mehr als es der Kunde wusste und bezahlte – um (m)ein perfektes Ergebnis für den Kunden zu erzielen. Jetzt könntest Du möglicherweise denken: Zufriedene Kunden sind doch super. Was ist da so schlimm dran?

Zufriedene Kunden sind super. In meinem Fall gab es aber mehrere ungute Dinge. Zum einen wurde ich zum Zeit-Über-Investierer. Ich war 60+ Stunden im Büro und teilweise auch noch am Wochenende. Ich vernachlässigte meine Freunde, meine Familie – ich vernachlässigte mich. Zum anderen stand ich innerlich ständig extrem unter Druck, weil ich das Gefühl hatte, bei jedem Auftrag noch mehr investieren und leisten zu müssen. Und gleichzeitig schlummerte da ja auch mein Bedürfnis nach Anerkennung meiner Leistung durch meinen Kunden. Allerdings wussten meine Kunden ja gar nicht, dass ich so viele Extrameilen zurücklegte und daher konnten sie es auch nicht anerkennen. Und das frustrierte mich zu tiefst. Ich ärgerte mich darüber, dass die Kunden meine Leistung so wenig wertschätzten. Dabei war ich es am Ende, der meine eigene Leistung nicht Wert schätzte.

Der Wendepunkt. Oder: Wenn der Druck übermächtig wird.

Auch wenn es natürlich viele Monte gab, die mir an meiner Arbeit Spaß und Freude machten, so stieg der Druck von Tag zu Tag. Von Woche zu Woche. Von Monat zu Monat. Den Gipfel dieser Entwicklung markiert eine Geschichte, die sich ereignet als ich etwa 11 Jahre selbstständig war. Wie Du Dir vielleicht denken kannst war ich gut darin, langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen – immerhin versuchte ich ja alles, um meine Kunden zufrieden zu stellen – was sich immer wieder wie ein Kampf gegen Windmühlen anfühlte. So war es damals auch einer meiner lanjährigsten Kunden, der mich an diesen Wendepunkt führte: Ich stand in meinem Büro und das Telefon klingelte. Die Nummern meiner Kunden kannte ich auswendig und ich wusste also sofort, wer anrief, als ich die Nummer im Display erschien. Ich auch wusste sofort, welcher Auftrag als letztes gelaufen war. Es war ein großer Katalog. Mittleres, 5-stelliges Umsatzvolumen. Für mich damals ein echtes Highlight. Der Kunde hatte mir nach der Auslieferung bereits mitgeteilt, dass seine Kunden wunderbar mit dem neuen Katalog zurechtkamen und er selber vollauf zufrieden war. Und trotzdem. In dem Moment, als ich die Nummer sah traf es mich wie ein Blitz. Durch meinen Kopf schossen all die Dinge, die wir – nein, die ich an dem Katalog hätte besser machen müssen. Und plötzlich dieser Gedanke: Der Kunde ruft jetzt an, um den gesamten Auftrag zu reklamieren. Zack. Tiefes schwarzes Loch. Und ich mitten und ganz tief drin.

Ich hielt meine Panik im Zaum und nahm das Telefonat an. Es ging in diesem Telefonat nur um eine Terminvereinbarung. Alles gut also könnte man meinen. In meinem Kopf war mir allerdings ganz klar: Solch eine große Reklamation bespricht man nicht am Telefon. Die wollen mir das persönlich sagen. Ich sah mich schon unter der Brücke sitzen. Allein. Gescheitert.

Tränen rannen mir über die Wangen. Watte im Kopf. Mein ganzer Körper fühlte sich an, als säße ich grade in einer Schrottpresse und würde zermalmt werden.

Der interessante Teil dieser Geschichte ist: Es ging NIE um eine Reklamation. Der Kunde unterhielt sich mit mir in dem vereinbarten Termin lediglich über weitere Aufträge. Nachdem einige Woche vergangen waren, wurde mir klar, dass ich irgendwas tun muss. Dass ich, wenn ich Leben will, irgendwie diesen Druck loswerden muss. Denn ich war mal in die Selbstständigkeit gegangen, weil ich die Vision hatte, dass ich auf diese Art und Weise ein leichtes, zufriedenes und erfolgreiches Leben führen könnte. Und ich mir und auch all den anderen beweisen würde, dass ich etwas kann. Viel zu oft stand ich allerdings morgens und abends vor dem Spiegel und fragte mich, was ich hier eigentlich grade tue und warum alles und jeder an mir zerrt und über mich bestimmt.

Die ersten Schritte ins Leben

Die Erkenntnis war also da, dass sich etwas verändern muss. Und da ich auch wusste, dass ich dafür Impulse von außen brauche, ging ein Teil von mir auf die Suche nach interessanten Weiterbildungsangeboten. Beim Stöbern in einem sozialen Netzwerk streifte mein Blick ein Post, in dem es um ein Kommunikations-Training ging und ich dachte: Das ist ein Wochenende – da mache ich einfach mal mit. Es handelte sich um NLP – Neuro-Linguistisches Programmieren. Sehr schnell entwickelte sich in dieser Gruppe von neugierigen, interessierten, lernwilligen Teilnehmern eine Art Anziehung. Ich bekam eine Idee davon, dass hier ein richtiger Schritt sein könnte. Wie sich im Laufe der darauffolgenden Jahre herausstellte, war es der beste Schritt meines Lebens. Anfangs dachte ich zwar noch, ich mache diese Ausbildung einfach mal so mit und schaue, wie ich das Wissen in mein bestehendes Business – der Werbeagentur – integriere. Als ich allerdings nach dem „Grundjahr“ – den so genannten Practitioner – in der Ausbildung zum NLP-Master war, in der es um die „Meisterschaft Leben“ geht, wurde deutlich, dass es einen anderen Weg gibt, der mich magisch anzieht: Menschen dabei zu helfen, Ihr Leben meisterlich zu Leben!

Und eines ist mir wichtig: Es fiel nicht sofort jeglicher Druck von meinen Schultern. Ich musste mich Stück für Stück voran arbeiten. Ich durfte Thema und Thema anschauen und transformieren. Um in dem Bild der Banane zu sprechen: Ich durfte die Segmente der Pelle und die Fäden abziehen, um an den Kern zu kommen. Und das ging nicht alleine. Doch im geschützten Rahmen der Gruppe, in der ich mich mit meinen Themen zeigen konnte oder auch einfach nur sein und an den Themen der anderen wachsen konnte, war meine Entwicklung möglich und der Druck konnte sich Stück für Stück in Leichtigkeit verwandeln.

Persönlichkeitsentwicklung ist ein Marathon, kein Sprint.

Und selbst nach bald 9 Jahren, die meine eigene Reise der Persönlichkeitsentwicklung andauert, sind da noch immer viele Fäden an der Banane und nicht alle Segmente der Pelle abgezogen. Denn auch ich bin nur ein Mensch.

So. Jetzt weißt Du, was mich ausmacht, woher ich komme und vor allem was mich antreibt. Ich habe irgendwann im Laufe meiner Entwicklung die Entscheidung getroffen, dass ich nicht einfach weiter zuschauen kann. Zuschauen, wenn Menschen innerlich unter Druck stehen. Wenn Menschen sich unglücklich in Leistungserfüllung flüchten, nur weil sie sich jeden Tag vormachen, dass Leben einfach so ist. Wenn Menschen Familie, Freunde und noch mehr sich selbst vernachlässigen, was irgendwann zwangsläufig zur roten Karte führt.

Ich glaube ganz fest daran, dass jeder Mensch, der wirklich will, seinen inneren Meister erwecken und leben kann.

Du lebst Dein Leben nur dieses eine Mal. Also hör endlich auf zu warten und mach den ersten Schritt.