Alle Jahre wieder… Nein. In diesem Falle meine ich nicht: „… kommt das Christuskind.“ Alle Jahre wieder stehen wir am Jahreswechsel vor der Frage: Was kommt wohl im neuen Jahr? Was kann im neuen Jahr anders werden? Was nehme ich mir im neuen Jahr vor zu verändern?

Jedes Jahr gibt es die immer wiederkehrenden guten Vorsätze, die für das neue Jahr ausgegeben werden:

  • Ich will weniger rauchen
  • Ich will weniger schnucken
  • Ich will nicht mehr so viel Alkohol trinken
  • Ich will weniger jammern
  • Ich will mehr Sport machen
  • Ich will, ich will, ich will…

Diese Liste könnten wir hier noch bis ins unendliche fortsetzen. Die guten alten – oder alten guten – Vorsätze. Ich glaube, die gibt es schon seit wir Menschen denken können. Und genauso lange wie es die Vorsätze gibt glaube ich, haben sie sich nicht realisiert. Denn ich bin mittlerweile – nicht zuletzt durch meine eigenen Erfahrungen mit dem Thema – davon überzeugt: Gute Vorsätze können nicht funktionieren!

Warum gute Vorsätze nicht funktionieren können.

Willst Du wissen, warum diese guten oder besser gut gemeinten Vorsätze nicht funktionieren können? Im Grunde genommen ist das, wenn man mal einen Schritt zurücktritt und aus der Vogelperspektive drauf schaut ganz einfach. Es hat meiner Ansicht nach mit verschiedenen Aspekten zu tun:

Vorsätze sind extrinsisch motiviert

Viel zu oft wird uns vorgegaukelt wie Dinge sein müssen oder wie das Leben zu sein hat. Ein „guter“ Mensch trinkt nicht, raucht nicht, hat kein Übergewicht, treibt Sport und so weiter und so weiter. Das bekommen wir ja tagein-tagaus – insbesondere in Zeiten des Jahreswechsels – überall in den Medien vermittelt. Da kann man natürlich schnell auf die Idee kommen: „Ach ja – wenn ich „richtig“ sein will, dann muss ich mir diese Vorsätze vornehmen“. Denn wer will schon ungesund Leben und sein?

Doch die Krux an der Sache ist, dass die Motivation für diese guten Vorsätze dann in der Regel extrinsisch motiviert ist. Und extrinische Motivation verliert die Wirkung, wenn sie nicht mehr da ist. Also: Wenn das Jahr begonnen hat und der Hype um die guten Vorsätze aufhört, ist auch die Motivation weg. Denn dann haben wir schon die ganzen Dinge gekauft, die mit diesen guten Vorsätzen verbunden sind: Und das Fitness-Studio-Abo, was nur vielleicht einen Monat genutzt wird und dann mehrere Jahre läuft, ist da nur eines von vielen verschiedenen Beispielen.

Vorsätze sind nur ein gutes Gefühl

Menschen sehen sich nach guten Gefühlen. Wir tun alles, nur in der Hoffnung, dass daraus ein gutes oder zumindest besseres Gefühl entsteht. Und da uns an allen Orten weis gemacht wird, dass es richtig ist, sich gute Vorsätze zu haben, macht das natürlich erstmal ein gutes Gefühl. Denn: „Hey! Ich habe alles richtig gemacht!“

Aus meiner Erfahrung ist es allerdings zu kurz gedacht: Denn jeder gute Vorsatz, den ich nicht verwirklicht bekomme oder bei dem ich am Durchhalten scheitere, führt am Ende unweigerlich in die Frustration und damit in ein schlechtes Gefühl.

Und ich spanne den Bogen noch weiter: Mit jedem nicht verwirklichten guten Vorsatz verliere ich das Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten, Dinge in meinem Leben umzusetzen oder zu verändern. Wenn ich mir also nur oft genug selber beigebracht habe: Bei mir funktioniert Veränderung einfach nicht, weil die guten Vorsätze nicht geklappt haben, dann werden diese neuerlich gesetzten guten Vorsätze noch weniger klappen und wieder meinen Glauben bestärken. Ein unheilvoller und einflussreicher Teufelskreis.

Vorsätze sind keine Ziele

Der wirklich wichtigste und grundlegendste Punkt, warum gute Vorsätze nicht funktionieren ist allerdings noch viel einfacher und pragmatischer: Vorsätze sind keine Ziele. Vorsätze sind allerhöchstens Träume und Wünsche.

Bitte versteh mich nicht falsch: Träume und Wünsche sind etwas Wunderbares. Diese sollten wir uns auf jeden Fall auch bewahren. Doch damit aus Träumen und Wünschen – und zuletzt auch aus guten Vorsätzen – Ziele werden braucht es noch etwas mehr.

Ziele zeichnen sich dadurch aus, dass sie gewisse Kriterien erfüllen. Die bekanntesten Kriterien – weil im Business-Kontext weit verbreitet sind die Kriterien SMART: „Spezifisch, messbar, aktivierend, realistisch & terminiert“. In meiner Arbeit im Coaching nutze ich ganz leicht abgewandelte Kriterien. Nämlich die wohlgeformtheitskriterien für kraftvolle Ziele. Diese sind:

  • positiv
  • selbststeuerbar
  • spezifisch
  • Metaziele
  • Zwischenziele
  • Ökologie
  • Ökonomie

Und schon, wenn ich mir den ersten Aspekt anschaue wird schon deutlich, warum gute Vorsätze nicht klappen. Menschen nehmen sich viel zu oft Dinge vor, die sie nicht mehr wollen. Doch was wollen sie stattdessen? Oder als nächster Punkt das Thema „spezifisch“: Auch wenn „Ich will mehr Sport machen“ schon mal positiv formuliert ist, so fehlen hier doch alle weiteren Informationen, die immanent für die Verwirklichung wichtig ist: Wann genau, wo genau, wie oft genau, mit wem genau etc.

Gute Vorsätze: hör auf damit!

Meine klare Botschaft an Dich, wenn Du Dir jedes Jahr aufs Neue gute Vorsätze zurechtlegst: hör auf damit. Denn diese Art und Weise zu denken wird Dein Leben nicht reicher machen. Ich behaupte sogar, dass es Dein Leben tendenziell eher ärmer macht – zumindest ärmer an guten Gefühlen.

Was ich allerdings mit der Aussage nicht meine ist, dass Du aufhören sollst, deine Träume und Wünsche zu verwirklichen. Dass Du aufhören sollst, an Deiner Veränderung, an Deinem Wachstum und an Deiner Selbstverwirklichung zu arbeiten. Denn hier liegt meiner Meinung nach der wichtigste Schlüssel, wenn wir dahin kommen wollen, ein glückliches und erfülltes Leben – mit vielen guten Gefühlen – zu führen.

Doch fang an das ganze wirklich strukturiert anzugehen. Komm wieder in die Verbindung mit Dir und mach Dir klar, was Deine Träume und Wünsche sind. Und wenn Du das hast, dann gestalte daraus wirkliche Lebensziele. Mit allem, was dazu gehört. Und such Dir die passenden „Wer’s“, die Dich bei der Realisierung deiner Lebensziele unterstützen und begleiten.

Wenn Du damit anfängst, dann brauchst Du keine guten Vorsätze mehr. Dann hast du einen Plan. Und dieser Plan kann, wenn Du Dich an ihn hältst, nur zu Ergebnissen führen.

Aufbruch jetzt!

Ich hatte lange Jahre einen Traum. Nämlich den Traum, Menschen, die sich wirklich Veränderung wünschen dabei zu unterstützen, diesen entscheidenden erste im Leben zu machen. Denn ein Stück ist das auch meine Geschichte. Früher hatte ich die gleichen Hoffnungen in die guten Vorsätze, wie ganz viele. Bis ich irgendwann erkannt und begriffen habe, wie Veränderung funktioniert.

Ein weiterer Teil meines Traumes war, ein Seminar zu dem Thema zu machen. Ein Seminar, in dem Menschen die Grundlagen schaffen, um

  • in Zukunft mit sich selbst in Verbindung zu sein.
  • die eigenen Träume und Wünsche zu erkennen.
  • daraus kraftvolle Lebens-Ziele zu gestalten.
  • die Rahmenbedingungen für den Erfolg zu schaffen
  • den ersten entscheidenden Schritt zu machen.

Weil ich einfach nicht mehr einfach nur zusehen will und kann, wenn Menschen die eine Sehnsucht nach Veränderung haben, einfach im Status quo verharren. Nur weil sie vielleicht nicht wissen, wie Veränderung funktioniert, sie sich lange genug beigebracht oder eingeredet bekommen haben, dass Veränderung bei ihnen nicht funktioniert…

Und genau dieser Traum ist zum Ziel und dann zur Wirklichkeit geworden. Denn nur so konnte meine Lebens-Akademie und als wichtigstes Seminar mein Aufbruch jetzt! entstehen.

Wenn Du den tiefen Wunsch nach Veränderung in Deinem Leben hast und das Gefühl hast, dass in Deinem Leben noch ein wenig mehr „drin“ sein müsste, dann schau Dir Mein Seminar an. Vielleicht ist es auch Deine Chance und ich darf Dich dabei begleiten den entscheidenden Schritt in Deinem Leben zu machen.

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